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Die Perikope des TagesDie Dritte Republik

StartseiteZwischen den ZeilenVon Eminescu und der rumänischen Sprache

15. Juni 2017

Und in all diesem schmutzigen Getümmel täten wir gut daran, nicht zu vergessen, dass

„in dieser großen Welt errichten wir, Kinder der kleinen Welt, Auf unserer Erde Ameisenhaufen; Mikroskopische Völker — Könige, Krieger und Gelehrte — Wir folgen einander in Geschlechtern und halten uns für wunderbar; Eintagsfliegen auf einer kleinen, nach der Elle gemessenen Welt, In jener Unermesslichkeit drehen wir uns und vergessen ganz, Dass diese ganze Welt ein schwebender Augenblick ist, Dass hinter ihr und vor ihr sich Finsternis zeigt. Wie der Staub im Reiche eines Strahls spielt, Tausend veilchenfarbene Fäden, die mit dem Strahl vergehen, So haben wir in der ewig tiefen Nacht der Ewigkeit Den Augenblick, den Strahl, der noch ein wenig währt … Erlischt er, so vergeht alles wie ein Schatten im Dunkeln, Denn das trügerische Weltall ist der Traum des Nichtseins …“

Ja, heute ist der Tag, an dem wir nur von ihm sprechen sollten, von Eminescu, einem Sohn des Augenblicks, der uns in die Ewigkeit trägt!

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Thema: Zwischen den Zeilen · Unterthema: Von Eminescu und der rumänischen Sprache

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