13. November 2016
Von der „proamerikanischen Insel“
Bei Realitatea TV heißt es, „Rumänien sei eine proamerikanische Insel“ und es sei eine „Luftbrücke“ vonnöten, wie sie einst West-Berlin zugutekam …
WTF? Rumänien ist in der Tat eine Insel … doch nur eine Insel der Kriecherei in einem Europa, das wieder ein Kontinent der Völker geworden ist, eine Insel, auf die alle unsere Nachbarn mit Verachtung blicken. Und auch alle unsere „Oberen“, denen gegenüber wir nur die Ehrerbietung und Achtung gezeigt haben, die einem *pater familias* mit Recht über Leben und Tod gebühren. Und Sie irren, meine Herren „Analysten“: Herren „lieben“ die Sklaven, die fügsamen Diener, nicht. Sie gebrauchen sie bloß. Solange sie nützlich sind!
Andererseits verstehe ich auch all die Gușăs, die zur besten Sendezeit mit erstickter Stimme reden: das Hauptproblem unserer „Geostrategen“ ist unlösbar — wem gegenüber sollen wir Rumänen noch unsere Kriecherei bekunden, solange wir nichts anderes mehr können und wissen als das, was wir in den letzten vielen Jahrzehnten getan haben?
Wer soll die „Luftbrücke“ unterhalten? Wir haben soeben erfahren, dass unser Herr und Meister, das Große Glühwürmchen, sich für das Schicksal der Sklaven am Rande des Reiches nicht mehr interessiert … Vor wem werden sich unsere Politiker verneigen? Trump scheint an den weichen und wendigen Zungen unserer „Führer“ nicht mehr interessiert zu sein!
Ja, liebe Freunde, wir stecken als Staat in einer schweren Sackgasse: wessen Diener werden wir in den kommenden Jahren sein? Trump, wem überlässt du uns …
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