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13. Juli 2022

Die große europäische Plünderung beginnt

Veröffentlicht am: 08.07.2022 | Verfasst von: ZIUA NEWS

Der große europäische Raub beginnt!

Etwa zu Beginn der Pandemie versuchte Rumänien, sich mit den nötigen Sanitätsmaterialien einzudecken. Man bestellte Masken, Beatmungsgeräte und anderen Unfug.

Nun, damals geschahen einige verwerfliche Dinge, die von der verräterischen Führung des Landes rasch übergangen wurden. Erinnern Sie sich noch, wie Deutschland kurzerhand eines unserer Flugzeuge mit Beatmungsgeräten festsetzte und die ganze Ware beschlagnahmte? Oder wie Frankreich ein Flugzeug mit chirurgischen Masken an sich brachte? Beide Länder sagten, der so betriebene Straßenraub sei eine normale, durch den Notstand gerechtfertigte Erscheinung. Anscheinend haben Sie das viel zu schnell vergessen. Selbstverständlich liegt die Hauptschuld an diesen Vorgängen bei den Verrätern an der Spitze des Landes, die die Sache augenblicklich unter den Teppich kehrten, ohne auch nur die zur Rückholung des für jene Ausrüstung gezahlten Geldes nötigen Schritte zu unternehmen. So ist das Land, so sind die Leute. Ganz zu schweigen davon, dass der damalige Zustand manche gelehrt hat, wie man den Haushalt veruntreut, indem man Geld nimmt und nichts ins Land schickt. Nicht wahr, Genosse Arafat?

Ich musste Sie an die peinliche Räuberepisode der beiden „Partner“ Rumäniens erinnern, um Ihre Aufmerksamkeit auf den bevorstehenden Raub zu lenken. Kurz: unlängst hatte der Ochse ein Gespräch mit Manfred Weber. Ich weiß nicht, ob Sie sich noch an dieses schmierige Individuum erinnern, das nichts anderes konnte, als uns zu beleidigen und den Verräter Băsescu zu unterstützen. Erinnern Sie sich, wie widerspenstig er war und wie sehr er uns mit Füßen trat. Er ist einer der Urheber der völlig missbräuchlichen Blockade des Zugangs Rumäniens zum Schengen-Raum, und er hat auch den rumänischen Spediteuren ungeheuren Schaden zugefügt, als einer der Urheber des „Mobilitätspakets“, das die rumänischen Spediteure vom europäischen Transportmarkt vertrieben hat.

Nun, dieser Dreck rief den Ochsen an, um über Rumäniens Unterstützung für die von ihm vorgeschlagene Energiestrategie zu sprechen. Und der Ochse — der im Verkehr mit europäischen Amtsträgern nicht über das vom Sonderfernmeldedienst gestellte Telefon spricht, sondern über ein aus Deutschland erhaltenes Gerät — versicherte ihm, Rumänien unterstütze ihn. Mehr noch, er rief sogleich den Lakaien Ciucă an, um die Einzelheiten zu regeln, und dieser führte den Auftrag rechtzeitig aus.

Das ist der Grund, warum Ciucă angekündigt hat, das Gas zu rationieren. Natürlich kündigte er, damit der Schock nicht zu groß werde, an, er werde es für die Unternehmen tun. Nur müssen Sie verstehen, dass man Ihnen eine schlechte Nachricht nie gibt, ehe man Sie nicht einer längeren Abhängezeit ausgesetzt hat. Jeder normale Mensch fragt sich, welchen Sinn eine Rationierung hat, wo Rumänien 90 % seines Gases aus eigener Förderung deckt. Es ist nicht schwer, die fehlenden 10 % zu finden. Und schließlich kommt man auch ohne sie ohne widersinnige Rationierungen durch den Winter.

Am Sonntag ging Manfred Weber — der auch Chef der EVP ist — in einem diskreteren Rahmen zum Angriff über und legte die wichtigsten Richtungen dar, die er durchsetzen will. Hier, was er erklärte — ich wiederhole: im Wissen, dass er Rumäniens Unterstützung hat: „Europa braucht dringend Entscheidungen über verbindliche Energiesolidarität. Ich will nicht mehr Verwirrung erleben als während der Pandemie, als alle ihre Grenzen schlossen und um Masken boten, während Europa versagte. (…) Mit anderen Worten, wir brauchen verbindliche Mechanismen, um zurechtzukommen und auf der Grundlage des in den Speichern befindlichen Gases solidarisch zu sein, damit nicht jeder nur auf sich selbst schaut. Im Herbst, wenn es wirklich ernst wird, müssen diese Mechanismen funktionieren“ (zitiert nach R3Media, der einzigen einheimischen Zeitung, die die Meldung veröffentlicht hat). Mehr noch, Weber sagt, es sei nicht richtig, dass die „glücklichen Länder“, die Gas haben, mit den anderen Ländern nicht solidarisch seien. Fühlen Sie sich angesprochen, ihr Glücklichen?

Hier also die Rechnung. Die Deutschen sind in arger Not. Und das nicht unseretwegen, sondern ihretwegen. Sie haben sich selbst die Gasleitung zu den Russen abgeschnitten, um mit der Ukraine solidarisch zu sein. Ihre Sache! Das Problem ist, dass der Winter kommt und sie aufgewacht sind, ohne zu wissen, woher sie Gas nehmen sollen. Und sie haben tatsächlich keine Quelle, denn Putin wird sie im Dreck sitzen lassen, damit sie ihre antirussische Ideologie zu Ende führen können. Was Putin tut, ist völlig gerechtfertigt, da Russland Geld in NordStream 2 gesteckt hat und die Deutschen bei der Fertigstellung sagten, sie brauchten es nicht. Ganz zu schweigen davon, dass sie die deutsche Tochter von Gazprom verstaatlicht haben. Wie soll man sich denn sonst gegenüber einem solchen Räuber verhalten? Und was tut Deutschland, nachdem es „weise“ festgestellt hat, dass es im Winter kalt ist? Es sagt uns, wir müssten mit ihm solidarisch sein, das heißt alles zusammenlegen.

Was bedeutet das? Kurz: unser Gas gegen ihre leeren Speicher aufs Spiel zu setzen. Doch was heißt „billig und gerecht“? Warten Sie ab, der Rummel fängt erst an. Gerecht heißt Verteilung nach einem Verhältnisschlüssel, der sich nach Bevölkerungsgröße und Industrieverbrauch richtet. Das deshalb, weil man angeblich nicht zwischen Bevölkerung und Industrie unterscheiden kann. So wird Deutschland sich den Löwenanteil sichern, Frankreich wird Zweiter sein, und Rumänien, beim Industrieverbrauch abgeschlagen, wird irgendwo auf den letzten Plätzen liegen, gehoben nur durch die Zahl seiner Bevölkerung — die ihrerseits berichtigt werden wird, denn man wird ja, nicht wahr, die rumänischen Auswanderer im europäischen Raum berücksichtigen, die ihren Aufnahmeländern zugerechnet werden. Sehen Sie, wie der Raub aussieht, an dem der Ochse uns hat teilhaben lassen!

Ciucă bereitet uns mit seiner Ankündigung bloß auf den Mangel vor, den wir diesen Winter erdulden werden. Ich sage es Ihnen schon jetzt: wir kehren ins Mittelalter zurück. Wir werden weder Gas noch Strom haben. Was Sie zu Ceaușescus Zeiten gesehen haben, wird mit Macht wiederkehren, doch in radikalerer Form: wir werden nur wenige Stunden am Tag Strom und Gas haben, und die Preise werden irrsinnig sein. In Regierungskreisen spricht man offen von einem Preis von 20 Lei je Liter Kraftstoff! Alles selbstverständlich aus Solidarität.

Europa beraubt uns bereits am helllichten Wege. Nachdem sie unsere Industrie erstickt, nachdem sie uns unsere Wälder und unser Land genommen haben, folgt nun der größte Raub an unseren Bodenschätzen. Schätze, die sie größtenteils ohnehin selbst ausbeuteten, doch mit der Pflicht, auch hier etwas davon zu verkaufen, wobei sie ihre fetten Gewinne behielten. Nun werden sie sie uns fast umsonst nehmen, und wir werden wie die Dummen zusehen und uns wundern, wie dumm wir sind.

Es gibt noch mehr schlechte Nachrichten. Wir haben keine Alternative in der Regierung. Alle politischen Kräfte saugen an derselben Zitze. Wir haben keine Antikörper — nur sehr bescheidene — in den Machtdiensten. Alles ist den USA oder den europäischen Mächten untergeordnet. Es steht erbärmlich um uns. Und obendrein sind wir auch noch Sklaven unserer eigenen Feigheit. Da wir keinen Kurzschluss zustande bringen, wird ein Wettlauf folgen, in dem jeder für sich zieht. Ein Wettlauf, in dem wir wieder einer gegen den anderen kämpfen und dabei die Schurken vergessen, die uns in den heutigen Zustand gebracht haben, nämlich die auswärtigen Plünderer und ihre ferngesteuerten Leute, die sie in hohen Ämtern des rumänischen Staates halten. Leidet, meine Lieben! Leidet, leidet, leidet!

Von Dan Diaconu

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