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Die Perikope des TagesDie Dritte Republik

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8. August 2020

Die Trompeten springen an die Kehle

In letzter Zeit sind immer mehr Trompeten des Systems jenen an die Kehle gesprungen, die es gewagt haben, hervorzutreten und etwas anderes zu sagen als „die Wahrheit des Staates und der Partei“, etwas anderes als die Thesen und die Propaganda des Systems.

Auch ich bildete keine Ausnahme: man hat mich alles Erdenklichen bezichtigt und auf jede erdenkliche Weise abgestempelt.

Von einigen alten Klatschbasen der rumänischen Politik bis zu Propagandisten in Journalistenhaut, von „vorsehungshaften Drachen“ und aufgeblasenen Hashtags der Plätze und Märkte der Hauptstadt bis zu großen Verfechtern der Handschellen und der Luluțas — alle singen in vollkommen abgestimmtem Chor, wie verhasst ich sei und an die Östlichen verkauft, wie ich die Ordnung des Staates der Gerechten untergrabe und die öffentliche Gesundheit selbst gefährde. Diese ganze verseuchte, von öffentlichem Geld genährte Clique stempelt mich — neben anderen Personen, deren Gesellschaft auf dieser Liste mich ehrt — als LEUGNER ab!

Ich gebe es zu: ich bin ein Leugner! Doch kein Leugner des Virus, welches es auch sei und wie gefährlich es sich auch erweisen möge.

Ich bin ein Leugner der Lüge und des Schreckens, ein Leugner der Diktatur, des Übergriffs und der Unterdrückung … anders als sie, anders als jene, die von der verstetigten Lüge leben, die dieses Volk in den Zustand gebracht hat, in dem es ist.

Als Letzter hat sich in diese Liste unserer Verächter ein „Kleiner mit dem großen Kopf“ eingetragen, der sich für die Verkörperung einer geschichtlichen Partei hält, die längst Geschichte geworden ist. Er wie die Partei, deren Stempel er durch zu Cafés und anderen Speiselokalen gewordene Geschäftsstellen spazieren führt. Dieser, der an Niedertracht selbst die widerlichsten Abwässer des Systems übertrifft, wagt es, jene, die sich öffentlich gegen das Quarantänegesetz gestellt haben, als „Schwachköpfe“ zu bezeichnen, als „Sklaven des Systems, obgleich manche den Intellektuellen, den Theologen, den ‚Bürgerbewegten‘ spielen, die Lektionen erteilen, die unersetzlichen Patrioten: sie haben ihr Schicksal verdient!“

Selbstverständlich haben wir unser Schicksal verdient, wenn wir zugelassen haben, dass sich eine solche Gestalt allzu lange als „Führer“ aufspielte — er, ein Sklave des Băsescu-Systems; er, der jahrelang dem Matrosen Petrov den Schwanz poliert hat; er, ein Eingeweidewurm des Parallelstaats, den er jahrelang bestärkt und gestützt hat und der ihm erst zu stinken begann, als er aus dessen Windungen ausgestoßen wurde.

Ich werde seinen Namen nicht nennen. Mir ekelt! Mir ekelte auch, als ich seinen Namen aus meinem Verzeichnis strich.

Jedenfalls ist eines gewiss: wir stören.

Die Worte, die eine Handvoll Menschen spricht, erschrecken die Allmächtigen des Tages und ihre Sklaven. Nicht weil sie zu laut zu hören wären, nicht weil sie von vielen Mündern gesprochen würden … sondern weil sie wahr sind.

Und sie wissen, dass nur die Wahrheit uns frei machen kann!

Und sie wollen nicht, dass wir frei sind — das ist gewiss!

Das ist das letzte Mal, dass ich hier auch nur ein Wort als Antwort auf den Unrat oder an meine Verächter schreibe.

Das nächste Mal wende ich mich unmittelbar an die Gerichte. Dort erwarte ich, dass alle mehr oder minder verdeckten Securitate-Leute entweder beweisen, dass ich der Mann der Russen, der Chinesen, der Somalier, der Amerikaner oder der Klingonen bin; oder dass ich die Existenz des Virus geleugnet habe; oder dass ich Sklave irgendeines Systems bin (welches auch immer); oder dass ich je einen Heller dafür erhalten habe, zu sagen, was ich gesagt habe oder sagen werde.

Alle Fanfaren des Systems müssen begreifen, dass in der Tat jeder alles, jederzeit und auf jede Weise über jeden sagen darf … solange er bereit ist, für den Unrat zu zahlen, den er von sich gibt.

Indem ich allen Niederträchtigen, den *securici* und den Sklaven des Systems mein übliches „#HaiSiktir“ wünsche,

bitte ich euch, die wenigen, nicht aufzuhören, so zu sein, wie ihr gewesen seid: würdig und mutig!

#HabtKeineAngst

#WirWerdenSiegen!

#NiederMitDerDiktatur!

Nachschrift: nein, ich werde am 10. August nicht auf den Victoriei-Platz gehen!

Weil der 10. August eine Sache von #rezist, den #Globalisten und den #SecuritateLeuten ist.

Weil ich nicht #rezist bin!

Weil ich kein #Globalist bin!

Weil ich kein #SecuritateMann bin!

#KoalitionFürDieNation.

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